Grafik Kopfleiste

Ausstellungen
Corporate Design
Print- und Webprodukte
Kultur-PR
Projekte


Über uns
Referenzen
Kontakt
 

Auf den Punkt: Textredaktion für Ausstellungen, Texte für Audioguides


Für Ihre Ausstellungen verfassen wir Texte, die von den Besuchern gerne gelesen werden – bis zum Ende. Denn wir komprimieren auch komplexe Inhalte auf das Wesentliche.

 z. B. die 120jährige Geschichte der Volksbühnenbewegung



Auf wissenschaftlichem Fundament schreiben wir „ohrenfreundliche” Texte für Audioguides – mit Gespür für das gesprochene Wort!

 z. B. für Kinder:
Eine Kokosnuss aus dem Neuen Grünen Gewölbe in Dresden verrät den jungen Besuchern im Rahmen einer Audioführung, wie sie ihren Weg in die königliche Schatzkammer fand: „August der Starke hat mich persönlich darum ersucht, Euch in das Geheimnis meiner Herkunft einzuweihen: Diese Bitte schlage ich meinem König und Kurfürsten lieber nicht aus. Er ist nämlich auch als Geist noch so stark, dass er eine Kokosnuss mit einer Hand zerdrücken könnte! Also: Einst, vor mehr als 450 Jahren, (...mehr lesen)
Eine Kokosnuss aus dem Neuen Grünen Gewölbe in Dresden verrät den jungen Besuchern im Rahmen einer Audioführung, wie sie ihren Weg in die königliche Schatzkammer fand: „August der Starke hat mich persönlich darum ersucht, Euch in das Geheimnis meiner Herkunft einzuweihen: Diese Bitte schlage ich meinem König und Kurfürsten lieber nicht aus. Er ist nämlich auch als Geist noch so stark, dass er eine Kokosnuss mit einer Hand zerdrücken könnte! Also: Einst, vor mehr als 450 Jahren, war ich längst nicht eine so elegante Erscheinung wie heute. Sind doch très chic, der goldene Sockel, auf dem ich throne, und die goldenen Streben, die mich umfassen. Und erst recht der prächtige Deckel! Und guckt euch mal die fein geschnitzten Relief-Bilder auf meiner Wandung an! Damals aber war ich kein Kokosnusspokal, sondern eine ganz gewöhnliche, unscheinbare, schmucklose Kokosnuss. Ich hing gemütlich an einer Palme und genoss den Blick auf die türkisfarbene Südsee! Doch eines Tages fielen Piraten ein. Rücksichtslos rissen sie mich vom Baum und verschleppten mich auf ein Segelschiff, das so schrecklich schaukelte, dass die Milch in meinem Bauch sauer wurde. Sie entführten mich nach Europa. Jetzt fragt ihr Euch bestimmt, was die Piraten an einer ganz gewöhnlichen Kokosnuss fanden, oder? Ganz einfach: Wir Kokosnüsse waren damals in Europa sehr begehrt. Wir galten als eine exotische Kostbarkeit. Die fürstlichen Sammler haben deshalb sehr, sehr viel Geld für uns bezahlt und uns sogar von Goldschmieden und anderen Kunsthandwerkern verzieren lassen. Und so steht ihr nun heute vor einer der kostbarsten Kokosnüsse der Welt!”

 z. B. für Erwachsene:
„In dritter Ehe heiratete Arsinoë ihren Bruder Ptolemaios II. Durch diese Heirat stieg sie zur Königin von Ägypten auf. Sie stehen nun vor dem in Stein gemeiselten Körper der ptolemäischen Königin. Die sorgfältig gearbeitete Statue zeugt von dem Kult, den Ptolemaios um seine Schwester und Ehefrau aufbaute. (...mehr lesen)
„In dritter Ehe heiratete Arsinoë ihren Bruder Ptolemaios II. Durch diese Heirat stieg sie zur Königin von Ägypten auf. Sie stehen nun vor dem in Stein gemeiselten Körper der ptolemäischen Königin. Die sorgfältig gearbeitete Statue zeugt von dem Kult, den Ptolemaios um seine Schwester und Ehefrau aufbaute. Möglicherweise sollte dieses Abbild der Königin als Modell für die Anfertigung weiterer Kultstatuen dienen. Die Statue ist wahrscheinlich nur geringfügig größer, als es seinerzeit ihr lebendes Vorbild war. Entstanden ist sie im 3. Jahrhundert vor Christus. Als Material hat der unbekannte Künstler, vermutlich ein Ägypter, schwarzen Granit verwendet. Bei der Formgebung hat er griechische mit ägytischen Traditionen vermischt. Dargestellt wird Arsinoë als eine Isis-Aphrodite, die dem Wasser entsteigt. Der Stoff-Knoten oberhalb der linken Brust ist ein sogenannter Isisknoten. Er gibt Arsinoë als eine der Königinnen der ptolemäischen Dynastie zu erkennen. Für die Haltung der Figur wählte der Künstler den Stil der Pharaonendarstellung: Würdevoll schreitend setzt die Königin den linken Fuß nach vorn. Ganz in griechischer Tradition steht dagegen die Art und Weise, in der sich der nasse, zarte Stoff an den ebenmäßigen Körper schmiegt: Auf ähnliche Weise setzten hellenistische Künstler die Geburt der ‚schaumgeborenen’ Aphrodite in Szene.”



E-Mail         Sitemap         Impressum